Unfallfürsorge für Beamtinnen und Beamte

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Unfallausgleich zum 1.7.2008 angehoben

Oktober 2008

Ein Beamter, der durch einen Dienstunfall in seiner Erwerbsfähigkeit länger als sechs Monate wesentlich eingeschränkt ist, erhält solange dieser Zustand andauert, neben den Dienstbezügen, den Anwärterbezügen oder dem Ruhegehalt einen Unfallausgleich. Dieser wird aber nur gewährt, wenn die Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) durch den Dienstunfall mindestens 25 Prozent beträgt (§ 35 BeamtVG). Die Sätze werden in Anlehnung an das Bundesversorgungsgesetz (BVG) gezahlt, das entsprechend geändert worden ist. Danach beträgt der monatliche Unfallausgleich mit Wirkung vom 1.7.2008 bei einer Minderung der Erwerbsfähigkeit um
- 30 (25) Prozent 120 Euro
- 40 Prozent 164 Euro
- 50 Prozent 221 Euro
- 60 Prozent 279 Euro
- 70 Prozent 387 Euro
- 80 Prozent 468 Euro
- 90 Prozent 562 Euro
- 100 Prozent 631 Euro.

Die Grundrente erhöht sich für Schwerbehinderte, die das 65. Lebensjahr vollendet haben; deshalb erhöht sich auch der Unfallausgleich für Dienstunfallverletzte ebenfalls zum 1.7.2008 (vom Gesamtbrutto an) bei einer MdE von
- 50 und 60 Prozent um 24 Euro
- 70 und 80 Prozent um 30 Euro
- mind. 90 Prozent um 37 Euro.


 

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