Frauen im öffentlichen Dienst: Anforderungsprofil

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Frauen im öffentlichen Dienst: Anforderungsprofil

Anforderungsprofile sind Teil eines -Personalentwicklungskonzepts. Sie sollen die -Qualifikation beschreiben, die für bestimmte Positionen notwendig ist. Sind sie in einer Ausschreibung definiert, muss sich eine Auswahlkommission im späteren -Auswahlverfahren bei der Beurteilung von Bewerbungen genau daran orientieren. Bei der Erstellung eines Anforderungsprofils, das weit mehr ist als eine -Arbeitsplatzbeschreibung, geht es um die tatsächlichen Aufgaben, die eine Bewerberin durch ihre persönliche und fachliche Qualifikation auf dem speziellen Arbeitsplatz zu bewältigen hat. Die Analyse einer zu besetzenden Stelle ist zwar aufwendig, lohnt sich aber im Hinblick auf eine weitgehend diskriminierungsfreie Auswahl. Zunächst werden alle für die Personalauswahl relevanten Informationen über einen Arbeitsplatz ermittelt und ausgewertet, anschließend die dafür notwendigen Fähigkeiten, Fertigkeiten, Kenntnisse und sonstigen Personenmerkmale festgelegt. Sie können z. B. auf der Beobachtung und Befragung der bisherigen Stelleninhaberin basieren. Die Daten fließen in ein Gesamtpersonalkonzept ein. Idealerweise übernimmt eine solche Analyse ein entsprechend geschultes Team. Wird die Gleichstellungsbeauftragte in diesen Prozess miteinbezogen, kann sie die Einhaltung gleichstellungspolitischer Ziele überwachen.

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