Frauen im öffentlichen Dienst: Mutterschaftsleistungen

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Frauen im öffentlichen Dienst: Mutterschaftsleistungen

Während der Schwangerschaft, der Entbindung und danach übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen neben der Zahlung des Mutterschafts- und Entbindungsgeldes nach der RVO die Kosten für
  • die Vorsorgeuntersuchungen,
  • die ärztliche Betreuung und Hebammenhilfe,
  • Arznei-, Verband- und Heilmitteln,
  • die stationäre Entbindung,
  • die häusliche Pflege und
  • eine Haushaltshilfe.
    Für die Arztbesuche muss die berufstätige Schwangere vom Arbeitgeber freigestellt werden, ohne dass ihr dadurch Nachteile entstehen (§ 16 MuSchG). Der
    Krankenhausaufenthalt bleibt nach der Entbindung sechs Tage kostenfrei, erst dann wird die übliche Zuzahlung pro Krankenhaustag fällig. Gezahlt wird auch die Nachsorge durch eine Hebamme, beispielsweise bei ambulanten oder Hausgeburten bis zum zehnten Tag nach der Entbindung. Bei Problemen oder Beschwerden kann sich der Leistungsumfang entsprechend verlängern. Ist die Mutter nach der Geburt besonders schonungsbedürftig und kann die Familie nicht versorgen, besteht Anspruch auf eine Haushaltshilfe. Ist die werdende Mutter mit einem Beamten verheiratet, kann sie -Beihilfe beantragen, denn sie gehört nach § 3 der Beihilfevorschriften des Bundes zu den „berücksichtigungsfähigen Angehörigen”. Anspruch auf Beihilfe für die Entbindung und Folgekosten hat auch die Mutter eines unehelichen Kindes, dessen Vater verbeamtet ist nach § 5 Abs. 3 S.1 BhV. Das Entbindungsgeld des Bundes ist gestrichen.

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