Frauen im öffentlichen Dienst: Erziehungsrente

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Frauen im öffentlichen Dienst: Erziehungsrente

Sie gehört eigentlich nicht wirklich zur -Hinterbliebenenrente, wohl aber zu den Renten wegen Todes: Die Erziehungsrente kann dann beantragt werden, wenn der geschiedene Mann gestorben ist. Sie tritt quasi an die Stelle des durch Tod weggefallenen Unterhalts für Kindererziehung und stammt aus den eigenen Versicherungsbeiträgen der Ex-Frau. Anspruchsberechtigt sind Versicherte, deren Ehe nach dem 30.6.1977 geschieden wurde, die ein eigenes oder das Kind des geschiedenen Mannes erziehen, nicht wieder geheiratet haben und bis zum Tod des geschiedenen Gatten die Wartezeit erfüllt haben. Die Erziehungsrente entspricht in der Höhe einer Vollrente, d.h. einer Rente wegen voller Erwerbsminderung.




HINWEIS
Druck durch die EU

Einige gesetzliche Normen sind nur aufgrund von EU-Richtlinien in die Gesetze eingefügt worden, weil die meisten EU-Richtlinien eine Umsetzung in nationales Recht der Mitgliedstaaten zwingend vorschreiben. In Deutschland geschieht dies, auch nach einer Übergangsfrist, oft erst nach Verwarnungen durch den Europäischen Gerichtshof. Einige wenige Beispiele sollen dies verdeutlichen:
  • Das Verbot der mittelbaren und unmittelbaren Diskriminierung beim Zugang zum Arbeitsplatz. Hierunter fällt die Norm, dass alle Ausschreibungen
    geschlechtsneutral erfolgen müssen.
  • Das Gesetz zum Schutz vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz.
  • Das Verbot der Entgeltdiskriminierung schreibt vor, dass für gleichwertige Arbeit gleicher Lohn bzw. gleiches Gehalt gezahlt werden muss.



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