Frauen im öffentlichen Dienst: Unisex-Tarife

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Frauen im öffentlichen Dienst: Unisex-Tarife

Nach dem -Alterseinkünftegesetz werden alle ab 1. Januar 2006 abgeschlossenen Privaten Rentenversicherungen, z. B. die Riester-Rente, nur noch dann staatlich gefördert, wenn von Frauen und Männern die gleichen Prämien für gleiche Monatsrenten verlangt werden. Bisher müssen Frauen immer und überall höhere Beiträge entrichten. Versicherungsunternehmen werden dadurch zu einer geschlechtsneutralen Kalkulation gezwungen. Ein Hintertürchen bleibt offen: Auf bereits bestehende bzw. bis 31.12.2005 abgeschlossene Verträge hat die gesetzliche Regelungen keine Auswirkungen. Weder besteht die Verpflichtung zur Umstellung auf Unisex-Tarife, noch entfällt die steuerliche Förderung, wenn nicht umgestellt wird. Versicherer und Versicherte können sich allerdings auf Vertragsänderungen einigen, ohne dass eine erneute Zertifizierung des Vertrags notwendig wird. (Siehe dazu auch das -Antidiskriminierungsgesetz).

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